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Vereins-Geschichte

Wie alles begann... ein kleiner Exkurs von den Anfängen bis zum Heute des SFC-Filmclub Hannover.

Im Jahre 1951 wurde der SFC - als Schmalfilmclub in Hannover - von Hobbyfilmern gegründet. Die Mitgliedschaft im BDFA (Bundesverband Deutscher Film-Autoren e.V.) war seinerzeit ein obligatorischer Vorgang. Schnell wuchs die Mitgliederzahl seit der Gründung auf über 100 Personen an. Das hielt aber nicht lange an, denn einige der beigetretenen Mitglieder merkten bald, dass Filme machen ein Hobby ist, das Arbeit macht und zu damaliger Zeit ein durchaus elitäres Hobby war. Geräte und Filmmaterial waren für damalige Verhältnisse extrem teuer.

Werner Lepach, der damalige erste Vorsitzende, führte den Club nach strengen Reglementarien, was vielen Mitgliedern so nicht behagte. Im Jahr 1954 wurde Werner Lepach abgewählt. Er verließ den Verein und Theo Henskes, auch schon seit der Gründung dabei, wurde zum Vereinsvorsitzenden gewählt. Unter seiner Leitung wuchs der Verein zu einem Club heran, der zahlreiche, außerordentlich erfolgreiche Mitglieder hervorbrachte. Auf der BDFA-Wettbewerbsschiene einerseits, als auch auf einem vom damaligen genauso jungen Deutschen Fernsehen ausgerufenen Filmwettbewerb für Schmalfilmamateure. Ein SFC-Mitglied erhielt bei diesem Wettbewerb den ersten Preis.

Inzwischen gründete sich in den 1950er Jahren – teilweise auch aus damaligen Lepach-Getreuen – ein weiterer Schmalfilmclub in Hannover.

Theo Henskes leitete den SFC erfolgreich 20 Jahre, bis 1975. Er trat nicht mehr zur Wiederwahl an. Klaus Brüger wurde zum Vorsitzenden gewählt. Der SFC war 1975 immer noch ein Schmalfilmclub. Videofilm war zu jener Zeit noch kein Format für Amateure. In vielen Belangen ging der SFC, unter der Leitung von Klaus Brüger und seinem Stellvertreter, Siegfried Haack,  neue Wege, die dem Clubleben ein anderes Gesicht gaben.

Bis 1980 leitete Klaus Brüger den SFC, immer noch ein Club mit ausschließlich Schmalfilmern. Am Amateurfilmhimmel tauchten aber schon die ersten Silberstreifen des Videozeitalters auf. Siegfried Haack wurde 1980 zum ersten Vorsitzenden gewählt. Er leitete den Club sage und schreibe 29 Jahre lang, bis 2009.

Ende der 1980er Jahre begann auch im SFC nach und nach das Videozeitalter, das langsam den Schmalfilmbetrieb ablöste. Zwar gab es immer noch Clubmitglieder, die sich von ihrem geliebten Schmalfilm nicht trennen mochten. Jedoch wurden Geräte für den Schmalfilm auf dem Markt immer seltener und Schmalfilmmaterial immer teurer. Der Umstieg der Clubmitglieder von Schmalfilm auf Video war eine logische Konsequenz.

Der SFC änderte mit der sich stetig wandelnden Betriebestechnik auch seinen Vereinsnamen. SFC Filmclub Hannover sein jetziger Vereinsname. Das „S“ im Kürzel ist bewusst beibehalten worden, weil man die Schmalfilmwurzeln nicht ganz aus dem Vereinsnamen löschen mochte.

Siegfried Haack stellte sich 2009 nicht mehr zur Wiederwahl. Der SFC Filmclub Hannover wählte einen neuen Vorstand. Heiko Görner und sein Stellvertreter Willi Grasskamp bilden seit 2009 den neuen Vorstand. Wie bei jeder Neuwahl eines Vereinsvorstands, ist auch mit Heiko Görner und Willi Grasskamp ein neuer Geist im Filmclub spürbar. Wir setzen diesen neuen Vereinsgeist in eine neue Vereinsphilosophie und in filmischer Arbeit um.

Ab Januar 2017 haben wir unsere Mitgliedschaft im BDFA aufgekündigt. Wir sind nunmehr ein Club ohne die Anbindung an unseren bisherigen Dachverband. Einige unserer Mitglieder haben sich  für eine Einzelmitgliedschaft im BDFA entschieden, was übrigens jedem Mitglied als Entscheidung vorbehalten bleibt.

Wir sind nach wie vor ein Club begeisterterter Filmemacher, die ihrem Hobby mit Leidenschaft nachgehen.